Die echte Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung messen

Ein Speedtest ist nur aussagekräftig, wenn er richtig gemacht wird: per Ethernet, ohne dass etwas anderes die Leitung belegt, und mehr als einmal — so geht es, und das fangen Sie mit den Zahlen an.

Einfach 1 Min. Lesezeit Veröffentlicht am 2026 Von Equipo SolucionaPC
  1. Nutzen Sie einen anerkannten Online-Speedtest (den Ihres eigenen Anbieters oder bekannte unabhängige Alternativen).
  2. Verbinden Sie sich möglichst per Ethernet-Kabel, um die echte Geschwindigkeit ohne die zusätzliche Variable WLAN zu messen.
  3. Schließen Sie andere Apps, die während der Messung Bandbreite verbrauchen könnten (Downloads, Streaming auf anderen Geräten).
  4. Starten Sie den Test — er zeigt Download- und Upload-Geschwindigkeit sowie die Latenz (Ping).

Gebuchte vs. tatsächliche Geschwindigkeit: Die gebuchte Geschwindigkeit ist ein theoretisches Maximum; die tatsächliche schwankt je nach Tageszeit, Zahl der verbundenen Geräte und anderen Faktoren. Eine kleine, gelegentliche Abweichung ist normal; eine große, konstante Abweichung ist ein Grund, den Anbieter zu kontaktieren.

Was tun, wenn die echte Geschwindigkeit dauerhaft niedrig ist?

Messen Sie mehrmals, zu verschiedenen Tageszeiten und per Kabel (nicht WLAN), um belastbare Daten zu sammeln. Mit diesen konkreten Zahlen wenden Sie sich an Ihren Anbieter — das ist eine deutlich wirksamere Beschwerde als ein bloßes "es ist langsam".

Tipp: Messen Sie WLAN und Kabel im selben Moment — ist der Unterschied groß, liegt das Problem in Ihrem WLAN (wie Sie es verbessern, zeigen wir in diesem Ratgeber), nicht in der gebuchten Verbindung selbst.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist meine gemessene Geschwindigkeit niedriger als die gebuchte?

Eine gewisse Abweichung ist normal und zu erwarten (die gebuchte Geschwindigkeit ist ein theoretisches Maximum). Eine große, konstante Abweichung — besonders per Kabel gemessen — ist ein Grund, den Anbieter mit diesen konkreten Daten zu kontaktieren.

Soll ich per WLAN oder per Kabel messen?

Beides, zum Vergleich — bei einem großen Unterschied liegt das Problem im WLAN und nicht an der Verbindung selbst; letzteres wäre der Fall, wenn auch das Kabel langsam wäre.

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