Wie das Linux-Dateisystem organisiert ist

Verstehen Sie, wie Ordner und Dateien unter Linux organisiert sind und worin sich das von Windows unterscheidet.

Mittel 1 Min. Lesezeit Veröffentlicht am 2026 Von Equipo SolucionaPC

Anders als Windows (mit seinen Laufwerken C:, D: ...) organisiert Linux alles unter einer einzigen Wurzel, mit Systemordnern, die klar definierte Zwecke haben.

OrdnerWofür er da ist
/homeIhre persönlichen Dateien, einer pro Benutzer
/etcKonfigurationsdateien des Systems
/bin, /usr/binProgramme und ausführbare Befehle
/varDaten, die sich mit der Nutzung ändern (Protokolle, Warteschlangen)
/tmpTemporäre Dateien, werden regelmäßig gelöscht
/mnt, /mediaEinhängepunkte für externe Festplatten

Alles beginnt bei / (der Wurzel) — es gibt kein Äquivalent zu "einem anderen Laufwerk" wie unter Windows; selbst eine externe Festplatte wird innerhalb dieser Struktur "eingehängt", in einem Ordner wie /media/usb.

Tipp: Ihre persönlichen Dateien liegen immer in /home/ihr_benutzername — es ist der einzige Systemordner, in dem Sie völlig frei arbeiten sollten, ohne sich Sorgen zu machen, den Rest des Systems zu beeinträchtigen.

Häufig gestellte Fragen

Warum hat Linux keine Laufwerke wie C: oder D:?

Weil es alles unter einer einzigen Ordnerstruktur organisiert, die bei der Wurzel (/) beginnt — zusätzliche Festplatten werden innerhalb dieser Struktur 'eingehängt', statt als separate Laufwerke zu erscheinen.

Wo sollte ich meine persönlichen Dateien aufbewahren?

In /home/ihr_benutzername — das ist der Ordner, der speziell für Ihre eigenen Dateien gedacht ist, ohne das Risiko, den Rest des Systems zu beeinträchtigen.

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