So finden Sie eine Datei anhand ihres Namens unter Linux über das Terminal

Mit find und locate, und wann man welches nutzt.

Einfach 1 Min. Lesezeit Veröffentlicht am 2026 Von Equipo SolucionaPC
find / -iname "*bericht*" 2>/dev/null

-iname sucht ohne Unterscheidung von Groß- und Kleinschreibung (flexibler als -name). Das 2>/dev/null blendet "Zugriff verweigert"-Warnungen bei Systemordnern aus, auf die Sie keinen Zugriff haben, und lässt nur nützliche Ergebnisse übrig.

Schneller für den Alltag: locate

sudo apt install mlocate
sudo updatedb
locate bericht

locate ist viel schneller als find, weil es einen bereits erstellten Index abfragt, statt in diesem Moment die Festplatte zu durchsuchen — aber aus genau diesem Grund findet es keine Dateien, die nach der letzten Aktualisierung dieses Index erstellt wurden (mit updatedb, das automatisch jeden Tag läuft).

Tipp: Nutzen Sie find, wenn Sie sofort garantierte Ergebnisse brauchen (einschließlich vor einer Minute erstellter Dateien); nutzen Sie locate für schnelle Alltagssuchen, bei denen es nicht darauf ankommt, ob der Index einige Stunden alt ist.

Häufig gestellte Fragen

Warum findet locate eine Datei nicht, die ich gerade erstellt habe?

Weil locate einen Index abfragt, der sich periodisch aktualisiert (normalerweise einmal täglich), nicht in Echtzeit. Führen Sie 'sudo updatedb' manuell aus, um eine sofortige Aktualisierung zu erzwingen.

Warum zeigt find so viele 'Zugriff verweigert'-Fehler?

Weil es versucht, in Systemordnern zu suchen, auf die Ihr Benutzer keinen Zugriff hat. Das Anhängen von '2>/dev/null' am Ende des Befehls blendet diese Warnungen aus und lässt nur die nützlichen Ergebnisse übrig.

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