ZIP-Dateien erstellen und entpacken: so geht's
Zwei Rechtsklicks decken den gesamten Vorgang ab — nützlich ist zu wissen, wann das Packen wirklich etwas verkleinert und womit sich das Archiv per Passwort schützen lässt.
Packen
Datei oder Ordner auswählen → Rechtsklick → "In ZIP-Datei komprimieren" (Windows) bzw. "Komprimieren" (Mac) — es entsteht eine neue .zip-Datei, ohne die Originale zu verändern.
Entpacken
Doppelklick auf die .zip-Datei, um den Inhalt anzusehen, oder Rechtsklick → "Alle extrahieren", um den gesamten Inhalt in einen neuen Ordner zu kopieren.
Wozu Dateien überhaupt packen? Es verringert die Größe (besonders bei Textdokumenten) und bündelt mehrere Dateien in einer einzigen — deutlich leichter per E-Mail zu verschicken oder zu teilen als viele lose Dateien.
Wie stark schrumpft die Größe wirklich?
Das hängt stark vom Inhaltstyp ab — Textdokumente lassen sich gut komprimieren; Fotos, Videos und Musik (bereits in ihrem eigenen Format komprimiert) schrumpfen in einem zusätzlichen ZIP kaum noch weiter.
Tipp: Wenn Sie das ZIP mit einem Passwort schützen möchten: Die Bordmittel von Windows und Mac können das nicht — kostenlose Programme wie 7-Zip bieten diese Option sehr wohl.
Häufig gestellte Fragen
Löscht das Packen in ein ZIP die Originaldateien?
Nein — es entsteht eine neue komprimierte Datei neben den Originalen, die vollkommen unverändert bleiben.
Warum schrumpfen meine Fotos beim Packen kaum?
Weil sie in ihrem eigenen Format bereits komprimiert sind (JPG, MP4, MP3) — ein zusätzliches ZIP erreicht bei bereits komprimierten Dateien kaum noch weitere Verkleinerung.