So richten Sie die Kindersicherung unter Windows ein
Die Voraussetzung, die entscheidet, ob es funktioniert, Bildschirmzeit, Filter und Ausgaben, mit Microsoft Family Safety.
Windows enthält eine kostenlose, eingebaute Kindersicherung (Microsoft Family Safety), ganz ohne zusätzliches Programm. Bevor Sie irgendetwas einrichten, gibt es eine Voraussetzung, die entscheidet, ob alles andere funktioniert.
Das ist das Allerwichtigste in diesem ganzen Ratgeber: Die Grenzen und Filter funktionieren nur, wenn sich das Kind immer mit dem konkreten Konto anmeldet, das Sie ihm erstellt haben. Nutzt es ein lokales Konto, Ihres, oder ein beliebiges anderes Konto, greift überhaupt keine Grenze — deshalb lohnt es sich, ihm von Anfang an zu erklären, wie es sich richtig anmeldet, statt anzunehmen, dass es das schon von selbst richtig macht.
Schritt 1: das Konto des Kindes erstellen
- Einstellungen → Konten → "Familie".
- "Jemanden hinzufügen" → "Eins für ein Kind erstellen" (falls es noch kein Microsoft-Konto hat).
- Füllen Sie Benutzername, Passwort und Geburtsdatum aus — das Datum ist wichtig, es bestimmt, welche Altersbeschränkungen automatisch angewendet werden.
Schritt 2: der Schritt, den viele auslassen
Gehen Sie nach dem Erstellen des Kontos zurück zu Einstellungen → Konten → "Familie" und bestätigen Sie, dass das Konto des Kindes in der Liste erscheint, mit der Berechtigung, sich auf diesem konkreten Gerät anzumelden. Erscheint es nicht, starten Sie den PC neu und prüfen Sie erneut — manchmal dauert die Synchronisierung eine Weile.
Die Grenzen einrichten (über das Web)
Alles Weitere wird über
account.microsoft.com/family verwaltet, nicht über
Windows selbst — so gelten Änderungen automatisch für alle mit diesem
Konto verknüpften Geräte (PC, Xbox, Handy), nicht nur für diesen
Computer.
- Bildschirmzeit: erlaubte Zeiten pro Wochentag, und ein tägliches Gesamtlimit, wenn Sie möchten.
- Inhaltsfilter: maximale Altersfreigabe für Apps und Spiele, blockierte oder erlaubte Websites.
- Ausgaben: erfordert Ihre Zustimmung vor jedem Kauf im Microsoft Store.
- Aktivitätsberichte: wöchentliche Zusammenfassung von Nutzung, Apps und Suchanfragen.
Wichtige Einschränkung bei Inhaltsfiltern: Sie funktionieren nur zuverlässig, wenn das Kind Microsoft Edge als Browser nutzt. Sie können die Nutzung anderer Browser über dieselben Einstellungen blockieren, um sicherzustellen, dass die Filter nicht einfach durch Öffnen eines anderen Browsers umgangen werden können.
Tipp: Schützen Sie Ihr eigenes Administrator-Passwort. Hat das Kind Zugriff darauf, könnte es ein weiteres Konto ohne Einschränkungen erstellen, den PC zurücksetzen, oder die Kindersicherung direkt deaktivieren.
Häufig gestellte Fragen
Was passiert, wenn sich mein Kind mit einem anderen Konto anmeldet?
Keine der Einschränkungen oder Grenzen wird angewendet — das gesamte System hängt davon ab, dass es immer das konkrete, mit der Familiengruppe verknüpfte Konto nutzt. Das ist der häufigste Grund, warum die Kindersicherung 'nicht funktioniert'.
Funktionieren die Inhaltsfilter mit jedem Browser?
Nicht zuverlässig — sie sind für die Nutzung mit Microsoft Edge gedacht. Nutzt das Kind einen anderen Browser, kann es die Filter umgehen, deshalb lohnt es sich, auch die Nutzung anderer Browser als Edge zu blockieren.
Muss ich eine separate App installieren, um die Grenzen zu verwalten?
Das ist nicht zwingend — Sie können alles über die Website account.microsoft.com/family verwalten. Die Family-Safety-App ist optional, nützlich nur, wenn Sie Einstellungen vom Handy aus überprüfen oder ändern möchten, ohne am Computer zu sitzen.